Museum Schloss Steinheim
Museum Schloss Steinheim
Schlossstr. 9
63456 Hanau
Öffnungszeiten
Sonntags 11–17 Uhr
Feiertage geöffnet, wenn sie auf einen Sonntag fallen.
Geschlossen zwischen 24.12. und 31.12.
Geöffnet nach Vereinbarung für Gruppen und Führungen.
turmbesteigung
März bis Oktober während der Öffnungszeiten des Museums
Im Eintritt enthalten. Bitte an der Kasse melden. Für den Schlüssel muss ein Lichtbildausweis als Pfand hinterlegt werden.
Anreise
Radweg Rhein-Main-Vergnügen Route 9 D-Netz Route 5 An Schloss Steinheim sind Fahrradständer vorhanden.
Inmitten der Altstadt von Steinheim mit seinen gemütlichen Gaststätten und Apfelweinkneipen befindet sich Schloss Steinheim. Erstmalig erwähnt im Jahr 1222, war es rund 370 Jahre im Besitz des Kurfürstentums Mainz. 1808/13 erfolgten Umbauten im klassizistischen Stil, die das heutige Erscheinungsbild des Baues prägen. Als Museum wird das Gebäude seit 1938 genutzt.
1986 wurde das heutige Museum Schloss Steinheim für Regionale Archäologie und Stadtgeschichte Steinheims eröffnet. Das Museum thematisiert die ersten menschlichen Spuren im Hanauer Raum, Zeugnisse der Stein- sowie Bronzezeit und die Hinterlassenschaften der Römer bis zu Relikten des frühen Mittelalters. Weitere Räume des Museums sind der wechselhaften Geschichte der ehemals stattlichen Burganlage sowie der Stadtgeschichte Steinheims gewidmet. Ein Kernstück der Präsentation ist das Stadtmodell, das Steinheim um 1560 zeigt.
Nicht nur in der Ausstellung selbst können Regionale Archäologie und die Geschichte Steinheims erlebt werde, auch verschiedene Angebote in und um Schloss Steinheim lassen in vergangene Zeiten eintauchen.
Warum nicht zur Abwechslung römisch kochen oder Schloss Steinheim im Dunkeln per Taschenlampe entdecken?
Weitere Infos zur
schlossgeschichte
1222: Erste urkundliche Erwähnung der Burg Steinheim als castrum Steinheim im Besitz der Herren von Eppstein. 1300: Zerstörung der Burg während einer Fehde zwischen König Albrecht I. und dem Mainzer Erzbischof Gerhard II. von Eppstein durch den Landvogt Ulrich I. von Hanau. 1320: Verleihung der Stadtrechte an Steinheim durch König Ludwig IV. den Bayern an Gottfried IV. von Eppstein. 1358: Erhalt des Rechts zur Erhebung von Zöllen am Main durch die Eppsteiner. 1393: Übergang der Burg als Pfandschaft an die Herren von Cronberg. 1425: Verkauf von Steinheim durch Gottfried VII. von Eppstein für 38.000 rheinische Gulden an das Erzbistum Mainz. 1572: Anbau eines Treppenturms mit Portal am Hauptgebäude, verziert mit dem Wappen von Daniel Brendel von Homburg. 1635/36: Nutzung des Schlosses als Quartier durch den kaiserlichen Feldherrn Guillaume de Lamboy während der Belagerung der Festung Hanau im Dreißigjährigen Krieg. Ende des 18. Jahrhunderts: Abtragung großer Teile der Anlage durch die Mainzer Erzbischöfe, darunter das Fachwerkobergeschoss des Hauptgebäudes und die ehemalige Ringmauer im heutigen Burghof. 1803: Übergang der Anlage an Hessen-Darmstadt infolge der Säkularisation durch den Reichsdeputationshauptschluss. bis 1813: Umbauten im klassizistischen Stil, prägen das heutige Erscheinungsbild des Schlosses. 1938: Nutzung des Gebäudes als Museum beginnt. 1974: Eingemeindung Steinheims nach Hanau im Zuge der Gebietsreform in Hessen. 1978: Übergabe der Gebäude vom Land Hessen an die Stadt Hanau. 1986: Eröffnung des heutigen Museums Schloss Steinheim nach Renovierung und Neukonzeption.





