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Banal, bizarr, brillant: Vom Depot ins Rampenlicht

Banal, bizarr, brillant: Vom Depot ins Rampenlicht

ab 17. März

Museen zeigen in Ausstellungen nur einen kleinen Teil ihrer Bestände. Der überwiegende Teil der Objekte wird sorgfältig gelagert oder verpackt in Depots aufbewahrt und bleibt der Öffentlichkeit meist verborgen. Die Ausstellung BANAL, BIZARR, BRILLANT eröffnet einen Blick hinter die Kulissen. Im Mittelpunkt stehen vor allem Objekte, die in den vergangenen fünf Jahren neu in die Sammlungen aufgenommen wurden, ergänzt durch ausgewählte Stücke aus dem älteren Bestand.

 

 

Die Präsentation führt durch die Vielfalt des musealen Sammelns. Alltägliche Gebrauchsgegenstände begegnen rätselhaften Kuriositäten, herausragende Kunstwerke stehen neben Objekten, deren Bedeutung sich erst auf den zweiten Blick erschließt. Manche Exponate wirken skurril, andere beeindrucken durch ihre Schlichtheit oder handwerkliche Qualität. Gerade dieses Nebeneinander eröffnet neue Perspektiven auf das Sammeln im Museum.

 

 

Zugleich wirft die Ausstellung grundlegende Fragen auf: Warum bewahrt ein Museum unscheinbare Alltagsgegen-stände oder ungewöhnliche Objekte auf? Was macht ein Kunstwerk sammlungswürdig – und wer entscheidet darüber?

 

 

Gezeigt werden rund 80 Objekte aus ingesamt mehr mehr als 100.000 Stücken. Die Städtische Sammlung umfasst etwa 40.000 kunst- und kulturhistorische Objekte sowie einen noch größeren archäologischen Bestand aus zahlreichen Grabungen.

 

 

Jedes Objekt – ob banal, bizarr oder brillant – erzählt eine Geschichte über Menschen, Zeiten, Ideen und Entdeckungen mit Bezug zu Hanau. Die Ausstellung folgt keiner festen Ordnung, sondern lädt zum Entdecken ein.

 

Schloss Philippsruhe

DI–FR 10–17 Uhr, SA/SO 11–18 Uhr, 17.3. bis 28.6.26

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