Historisches Museum Hanau Schloss Philippsruhe
Sonderausstellung im ehemaligen Landgrafenflügel, 27. November 2026 bis 10. Januar 2027, DI–FR 10–17 Uhr, SA/SO 11–18 Uhr
Mehr als Hessian Mercenaries und Elvis Presley: 250 Jahre transatlantische Beziehungen Hessen – USA
Die im Sold des britischen Königs Georg III. im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg kämpfenden Truppen aus der Landgrafschaft Hessen-Kassel sind dies- und jenseits des Atlantiks fest im kollektiven Gedächtnis verankert, sei es als „Hessian Mercenaries“ oder als die „verkauften Hessen“. Der 250. Jahrestag der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung am 4. Juli 2026 bietet den Anlass, sich in dieser Ausstellung näher mit der Beziehungsgeschichte zwischen dem Raum des heutigen Bundeslandes Hessen und Nordamerika auseinanderzusetzen.
Es geht dabei nicht nur um den erwähnten Militäreinsatz, sondern vor allem um die vielfältigen Aspekte eines transatlantischen Transfers in Kunst, Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft - und das „vice versa“, also ausdrücklich in beide Richtungen. Um das Thema möglichst anschaulich und plastisch darzustellen, werden die Facetten dieser transatlantischen Beziehungen anhand von konkreten Beispielen in den Blick genommen, darunter Biografien von Einzelpersonen, besondere Personengruppen, Institutionen oder Firmengeschichten. Damit wird die Fokussierung auf Hessen-Kassel relativiert und andere Regionen, auch und gerade das weitere Rhein-MainGebiet werden in den Blick gerückt.
Die Wanderausstellung des Hessischen Instituts für Landesgeschichte wird für die Präsentation im Historischen Museum Hanau Schloss Philippsruhe wird die Ausstellung um Hanauer Themen und Objekten zu Paul Hindemith, US-Army und Ludwig Emil Grimm aus den musealen Sammlungen ergänzt.




