Vom Korn zum Brot

Seit wann essen Menschen eigentlich Brot – und was braucht es, um es herzustellen? In diesem praxisorientierten Bildungsangebot gehen die Teilnehmenden diesen Fragen auf den Grund und entdecken die Entwicklung von Ernährung und Handwerk von der Steinzeit bis ins Mittelalter.
Sie lernen die Bedeutung von Ackerbau und frühen Mahltechniken kennen und erfahren, welche Rolle beispielsweise römische Mühlen bei der Herstellung von Mehl spielten. In Teamarbeit werden einzelne Arbeitsschritte selbst erprobt: Getreide wird gemahlen, Nüsse mit Steinen zerkleinert und Gewürze im Mörser verarbeitet.
Anschließend backen die Kinder verschiedene Fladenbrote nach historischen Vorbildern – von steinzeitlichen Varianten bis hin zu mittelalterlichen Rezepten mit Gewürzen.
Die Teilnahme fördert ein anschauliches Verständnis für historische Lebensweisen, stärkt kooperative Arbeitsformen und vermittelt grundlegende Kenntnisse über Ernährung, Produktion und Handwerk. Durch das eigene Ausprobieren werden motorische Fähigkeiten sowie eigenständiges und entdeckendes Lernen unterstützt.
Das Bildungsangebot eignet sich insbesondere für die Fächer Sachkunde, Biologie und Geschichte.




